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Mit Corona im Bett - was tun?


Diesen Herbst waren so viele Menschen an Corona erkrankt, wie wir das bisher von Erkältungs- oder Grippewellen kannten. Zum Glück hat sich Corona so verändert, dass es zwar sehr ansteckend ist, aber in der Regel einen harmlosen Verlauf nimmt – also eine Krankenhauseinweisung nur noch selten nötig ist.


Doch anders als bei einer normalen Erkältung, kann es bei Corona immer auch zu Long oder Post Covid kommen. Doch was ist der Unterschied?


Definition der WHO von Long und Post Covid:

In der Forschung spricht man von Long Covid, wenn bis zu 3 Monaten nach der Coronainfektion noch Symptome bestehen. Man könnte es so verstehen, dass der Körper die akute Infektion noch etwas länger bekämpfen muss.

Alles ab 3 Monaten wird Post Covid-Syndrom genannt. Betroffene haben zum Teil so starke Beschwerden, dass sie nicht mehr in ihren gewohnten, ursprünglichen Alltag zurückkommen und beispielsweise nicht mehr so viel oder gar nicht mehr arbeiten können.


Wie viele Menschen davon betroffen sind, ist noch nicht ganz klar und ändert sich auch mit den Varianten. Studien zeigen bei der Omikron Variante hatten 4,5% der Infizierten anhaltende Beschwerden.

Wer ist betroffen?

Der „Corona-ExpertInnenrat“ der Bundesregierung stellt zwei wesentliche Gruppen von Betroffenen heraus:

  • Ältere (über 60), häufig männliche Betroffene mit Folgeerkrankungen nach schwerem, teilweise intensivpflichtigem Verlauf

  • Jüngere (unter 60) Patient:innen mit moderaten oder milden Verläufen ohne Krankenhausaufenthalt. Hier finden sich etwa doppelt so viele Frauen wie Männer.

Was kann man tun?

  • Das wichtigste ist: wer krank ist gehört ins Bett. Fieber sollte grundsätzlich nicht gesenkt werden – es ist ein wichtiger Bestandteil der Immunreaktion zur Bekämpfung der Viren.

  • Auch wenn man sich nach ein paar Tagen wieder fit fühlt, so sollte man sich gerade bei Corona 14 Tage lang schonen: kein Sport, kein Streß - statt dessen viele Erholungspausen im Tagesverlauf einlegen.

  • Wie bei allen viralen Infekten kann man auch hier die körpereigene Abwehr unterstützen, zum Beispiel mit: Lindenblütentee bei Fieber zum Ausschwitzen. Tee aus Ingwer (antiviral) und Zitrone enthält viel Vitamin C und stärkt das Immunsystem. Thymian Tee nimmt man bei Husten, Halsweh, Heiserkeit.

  • Mit homöopathischen Arzneimitteln kann jeder Infekt unterstützt werden um die körpereigene Abwehr zu stimulieren und zu stärken. Das passende Mittel muss entsprechend den Beschwerden ausgewählt werden.

  • In meiner Praxis sehe ich bei vielen Patienten, dass nach überstandener Corona Erkrankung die Leber und die Bauchspeicheldrüse geschwächt sind. Zur Stärkung wende ich wende gerne spagyrische Arzneimitteln an.

  • Mit der Akupunktur wird die körpereigene Regulation angeregt, Energieblockaden im Körper können gelöst werden und die Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Das Qi, also die Energie wird ins Fließen gebracht. Ein chinesischen Sprichwort besagt: Schmerz oder Krankheit entsteht durch Stau (Energie, Flüssigkeiten, etc.) – wenn alles harmonisch fließt, dann ist der Mensch gesund.

  • Konnte das Virus schon tief eindringen und dauern die Beschwerden länger an, dann sollte das Bindegewebe von toxischen und viralen Belastung befreit werden. Dafür bieten sich chinesischen Heilkräuter, Nosoden oder homöopathische Arzneien an.


Es gibt viele verschieden Wege, um den Körper zu stärken und nach einem Infekt in seine Mitte zu bringen. Ist das Virus vollständig überwunden, kann man auch wieder gesund und munter durchs Leben gehen.

Quelle siehe: quarks.de


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