Iris Kabisch   I  Raiffeisenstr. 8, 83607 Holzkirchen  I  Tel: 0174-4749.071  I  email: iriskabisch@gmail.com

Die Schröpftherapie - 
uralt und doch hochmodern

Spätestens seitdem bei Olympia 2016 der Schwimmer Michael Phelps 

wegen seiner kreisrunden, blauen Flecken am Oberkörper auffiel, ist 

das Schröpfen wieder in aller Munde.

Woher kommt das Schröpfen?

Die Schröpftherapie gehört zu den ältesten medizinischen Anwendungen. Nahezu jede alte Medizinkultur hat es unabhängig voneinander praktiziert. Das  Schröpfen wurde schon 3300 v. Chr. in Mesopotamien und durch griechische und ägyptische Ärzte im klassischen Altertum betrieben und war in ähnlicher Form auch im alten China bekannt.

  • Rheumatische Beschwerden

  • Bluthochdruck

  • Tinnitus oder Ohrgeräusche

  • Verdauungsbeschwerden

Wann wird geschröpft?

Man setzt das Schröpfen zur Schmerzbehandlung, zur Regeneration und auch als unterstützende Maßnahme bei langwierigen oder chronischen Krankheiten ein, zum Beispiel bei:  

 

  • Rückenschmerzen

  • Kopfschmerzen und Migräne

  • Muskelverspannungen

  • Stärkung nach langer Krankheit

  • Nach grippalen Infekten

Wie funktioniert es? 

Das Grundprinzip des Schröpfens ist, daß im Schröpfkopf durch Feuer oder eine Pumpe ein Unterdruck erzeugt wird, der dann die Haut ansaugt. An dieser Stelle wird die Haut extrem stark durchblutet, ein blauer Fleck entsteht (ähnlich wie bei einem Knutschfleck). Dieser Fleck ist gewollt und bleibt für einige Stunden bis Tage sichtbar.  Dieses Vorgehen wird als trockenes oder unblutiges Schröpfen bezeichnet.

Beim blutigen Schröpfen wird die Haut vorher oberflächlich angeritzt, so daß durch den Unterdruck Blut aus dem Gewebe abfließt. Speziell bei akuten Schmerzen lassen sich mit diesem stark ausleitenden Verfahren gute Ergebnisse erzielen.

Bei der Schröpfmassage wird die Haut vorher eingeölt, dann wird unter sanftem Druck der Schröpfkopf über das betroffene Areal bewegt. Infolge dessen kommt es zu einer tiefen Durchblutung  des darunter liegenden Gewebes.

Für wen ist es geeignet? 

Das unblutige Schröpfen ist für jeden geeignet, egal ob Kind, Erwachsener oder Senior.

Nur Patienten, die blutverdünnende Medikamente nehmen oder eine erhöhte Blutungsneigung haben, dürfen nicht behandelt werden.

 

Wie fühlt es sich an?

Die meisten Patienten empfinden das Schröpfen als sehr wohltuend, sie fühlen sich danach entspannt und gestärkt. 

Bei der Schröpfmassage fühlt man ein Ziehen und Kribbeln unter der Haut, die behandelten Hautareale werden richtig schön warm.

Beim blutigen Schröpfen ist das Anritzen der Haut leicht schmerzhaft, der Blutverlust wird jedoch im allgemeinen als sehr angenehm empfunden, viele Patienten fühlen sich hinterher physisch und psychisch freier und leichter.

 

Meine Erfahrung!

Aus meiner Erfahrung setzt das Schröpfen einen starken Impuls im Körper, der Blut und Lymphe wieder ins Fließen bringt. Diesen Impuls kann man nutzen um in Verbindung mit homöopathischen, pflanzlichen oder mineralischen Arzneimitteln, die Selbstheilungskräfte es Körpers weiter anzuregen und zu stärken.