• iriskabisch

Long-Covid Syndrom

Aktualisiert: 4. Mai

In den letzten zwei Jahren hat Corona unser Leben sehr verändert und geprägt.


Gott sei Dank hat die Pandemie mit der Omega-Variante ihren Schrecken verloren: die meisten Menschen erkranken nur noch leicht, es kommt seltener zu Krankenhauseinweisungen und zum Glück ist die Sterblichkeit geringer als bei den vorhergehenden Varianten. Auch im täglichen Leben macht sich das bereits bemerkbar und seit Mitte März wurden weitreichenden Lockerungen von der Politik entschieden. Viele hoffen nun auf einen unbeschwerten Sommer.


Alles gut? Leider nein – Long-Covid wird uns noch länger beschäftigen!

Spätfolgen

Bei einigen Patienten kommt es ca. 2-4 Wochen nach überstandener Covid-19 Erkrankung zu Spätfolgen, dem Long-Covid Syndrom. Wer und wie viele Patienten betroffen sind ist völlig unklar. Manche Patienten klagen fast ein halbes Jahr über Symptome. Die Impfung bietet nur einen Schutz vor schwerem Verlauf. Sie verhindert jedoch nicht eine Erkrankung und somit kann es auch bei Geimpften zu Long-Covid kommen. Zudem beobachte ich vermehrt in meiner Praxis, dass auch Patienten nach der Booster-Impfung mit ähnlichen Symptomen zu kämpfen haben. (Siehe hierzu auch den Bericht von PlusMinus ) Ein leichter Verlauf der Corona-Erkrankung schützt nicht - es hat sich leider gezeigt, dass es unabhängig von dem Krankheitsverlauf zu Spätfolgen kommen kann. Sportler sind sogar etwas häufiger betroffen. Man führt das darauf zurück, dass sie zu früh wieder aktiv werden und dem Körper nicht genug Zeit lassen, um sich zu erholen.

Symptome

Die Symptome sind vielseitig: Die Patienten fühlen sich nicht leistungsfähig, klagen über Müdigkeit und Erschöpfung, Kopfschmerzen und Schwindel. Hauterscheinungen und Haarausfall, Geruchs- und Geschmacksverlust, anhaltende Atemprobleme und Herzrhythmusstörungen zählen genauso zu den Langzeitfolgen. Des weiteren kann es zu neurologische Beschwerden kommen, wie verminderte Konzentrations- und Merkfähigkeit oder Wortfindungsstörungen - zusammengefasst als „Brain-Fog“. Die Langzeitfolgen wirken sich nicht nur auf die körperliche Gesundheit aus. Sie hinterlassen auch seelisch ihre Spuren. Betroffene berichten von Depressionen oder einer stark eingeschränkten Lebensqualität.

Behandlung


Haben Sie Fragen?

Ich freue mich über Ihren Anruf.

25 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen