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Starke Fußschmerzen - nicht immer liegt es am Schuhwerk.

  • iriskabisch
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit
Iris Kabisch, Heilpraktikerin. Behandlung bei starken Fußschmerzen.
Mit schmerzfreien Füßen barfuß durch die warme Jahreszeit

Wenn der Frühling lockt und die Flipflops wieder aus dem Schrank geholt werden, häufen sich in meiner Praxis die Patienten mit starken Fußschmerzen. Viele denken, die Ursache läge in den Schuhen oder dem Barfuß gehen. Doch oftmals verbirgt sich etwas ganz anderes dahinter: Gicht kann Schmerzen in den Zehen oder Füßen verursachen. Gicht gehört zu den rheumatischen Krankheiten und ist eine Störung im Harnsäurestoffwechsel.



Warum sind besonders die Füße betroffen?

Um das zu verstehen, muss man wissen wie Gicht entsteht: wenn der Harnsäurespiegel im Blut über einen gewissen Schwellenwert steigt, entstehen winzige Kristalle, die starke Fußschmerzen vor allem in den kleinen Gelenken wie in den Zehen oder Fingern verursachen.

Die Ernährung

Es gibt eine lange Liste von Lebensmitteln, die den Harnsäurespiegel erhöhen. Dazu gehören: Alkohol im Allgemeinen, insbesondere Bier, aber auch alkoholfreies Bier. Kernobst wie Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen und Pflaumen. Fleisch steht auch auf der Liste, insbesondere Schweinefleisch.

Doch auch vegetarische Kost ist keine sichere Alternative, denn Sojabohnen und Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen enthalten viel Harnsäure. Die Liste (erhältlich in meiner Praxis) ist lang und stellt für Gichtpatienten eine echte Herausforderung dar.

Starke Fußschmerzen durch Gicht - die Symptome:

Die Erscheinungsformen von Gicht variieren sehr: Von einem schleichenden Verlauf bis zu heftigen Anfällen ist alles möglich, daher ist die Krankheit nicht immer leicht zu erkennen. Die ersten Anzeichen sind meist heftige Schmerzen im großen Zeh, sodass selbst der Druck durch die Bettdecke unerträglich wird.

Aus einer Gicht können sich Gelenkentzündungen entwickeln. Wenn man jedoch die Ursache der Schmerzen, also die Gicht, behandelt, kann man den Betroffenen durchaus helfen. Durch eine gezielte Untersuchung des Harnsäurespiegels im Blut kann die Krankheit zweifelsfrei diagnostiziert werden.

Ist eine strenge Diät die einzige Lösung?

Nein, sie ist nicht die einzige Lösung aber Vorrübergehend ist es leider notwendig. Betroffene sollten erst mal streng auf die Ernährung achten, um den Harnsäurespiegel auf ein gesundes Niveau zu senken.

Die naturheilkundliche Behandlung

Glücklicherweise bietet die Naturheilkunde viele verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Je nach Patientensituation kann zur Behandlung spezielle Kräutertees, homöopathische und spagyrische Kuren oder Blutegeln angewendet werden.


Bei chronischen Beschwerden ist eine grundlegende Behandlung des ganzen Menschen erforderlich. Im Fokus stehen hierbei die Leber und die Nieren. Die Leber produziert Harnsäure, die von der Niere ausgeschieden werden muss. Bei Gicht wird in der Regel zu viel Harnsäure produziert (Leber) und zu wenig ausgeschieden (Niere). In dieser Situation nutze ich das breite Wirkspektrum der Akupunktur sowie homöopathischer und spagyrischer Arzneimittel, um die Organe zu stärken und den Menschen in sein natürliches Gleichgewicht zurückzubringen. Je länger die Gicht schon anhält, desto länger dauert die Behandlung.

Eine ganzheitliche Behandlung lohnt sich, denn unsere Füße müssen uns durch das ganze Leben tragen – am besten schmerzfrei.


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